Verfasst: 25.08.2009, 06:44
Derzeit verdiente ich mir fürs zukünftige Studium (eventuell sogar in Graz) etwas als Mietwagenfahrer nebenbei.
Gestern, also am 21.08, hatte ich einen Fahrgast, den ich nach zweimonatiger Arbeitszeit zum ersten Mal fuhr. Bis auf die Tatsache, dass er ursprüngich aus Sibirien kommt, was man ihm nicht unbedingt anmerkte da er recht gutes Deutsch sprach, unterschied sich diese Fahrt nicht von den vielen anderen gewöhnlichen, jedenfalls vergaß ich ihn danach sehr schnell und machte mir keine weiteren Gedanken. Heute nun erhielt ich von der Zentrale einen Anruf mit der Anweisung an die Tankstelle des selben Ortes zu fahren, an dem ich am Vortag den russischen Kunden ablieferte. Wenige Sekunden vor diesem Anruf dachte ich genau an jene Person, ein Fall von Präkognition, das unbewusste Antizipieren zukünftiger Ereignisse, dachte ich mir!
Am Bestimmungsort angekommen musste ich aber feststellen dass ich mich geirrt hatte, es war nicht der Sibirier, sondern jemand, den ich nun auch zum ersten mal fahren sollte. Die Fahrt ging in die Stadt, von der aus ich gestern mit dem S. aufgebrochen war. Auf der Strecke durchquert man einige Nachbarorte. Als ich den ersten erreichte wies mich der Kunde darauf hin, jemanden, der den Bürgersteig entlang ging, mitzunehmen, zu meinem Erstaunen war es der Sibirier! Als dieser einstieg stellte sich auch noch heraus, dass die beiden bevor das Taxi geordert wurde, miteinander gesprochen hatten und der Russe das Angebot seines Kollegen abgelehnt hatte, mit ihm das Taxi zu teilen.
Was für mich dieses Präkognitionserlebnis so besonders macht ist meine zuerst vermeintlich falsche Annahme erneut den Sibirier anzutreffen, die sich aber dann durch einen seltsamen Umstand als richtig erweisen sollte.
Das findest du unerklärlich? Ich weiß nicht, ob du sonst eher so ein Mensch bist, der wenig denkt, aber ich finde absolut nichts ungewöhnlich daran, dass man an Ereignisse vom Vortag denkt. Dass 2 Leute, die sich kennen, beim gleichen Mietwagenunternehmen einen Mietwagen mieten ist auch nicht gerade das Ungewöhnlichste unter der Sonne. Jedenfalls kein "seltsamer Umstand".
Psyognix hat geschrieben: bevor es in Vergessenheit gerät, möchte ich es hier auf unbestimmte Zeit ablegen
Leg deine unwahrscheinlich hellsichtigen Antizipationen das nächste Mal ab, bevor die dazugehörigen Ereignisse geschehen, das wäre wesentlich beeindruckender.
Ach ja, derzeit lese ich "C.G. Jung - Synchronizität, Akausalität und Okkultismus"
Vielleicht solltest du lieber mal ein paar Statistikbücher lesen, das würde deine Spiritualität ein bisschen im Zaum halten. Außerdem könnte es dir auch bei deinem zukünftigen Parapsychologiestudium nützlich sein.
*g* )