ORF Report am 8.1.08 um 21 Uhr. Bericht über Handystrahlung, Schnurlostelefon, UMTS, GSM und die Situation in Österreich. (c) ORF. Mehr Infos auf www.risiko-elektrosmog.at
Langzeitstudie: Handynutzung kann Krebs verursachen
Immer wieder gab es Gerüchte, dass die Strahlung von Handys gefährlich fürs menschliche Gehirn sein könnte. Immer wieder wiegelten Mobilfunkanbieter ab. Verlässliche Studien gab es bisher nicht. Das könnte sich jetzt ändern: Eine Langzeituntersuchung unter Aufsicht der World Health Organization (WHO) in Genf, die noch in diesem Jahr veröffentlich werden soll, belegt erstmals einen direkten Zusammenhang zwischen der Nutzung von Handys und der Entstehung von Hirntumoren. Das berichtet die britische Zeitung „Daily Telegraph“.
Dr. rer. nat Hartmut Müller (Institut für Raum-Energie-Forschung GmbH i. m. Leonard Eulen, Wolfratshausen; Bild rechts) hat mit "G-Com" eine Technologie entwickelt, mit der Telekommunikation ohne Elektrosmog möglich wäre.
Wenn das Telefon Krank macht ( Ulrich Weiner ) NDR
Man ist es gewohnt, überall mit Mobilfunktelefonen und Laptops Empfang zu haben. Nach Angaben der Bundesnetzagentur gibt es bereits 64.532 Funkmasten in Deutschland. Mehr als 100 Millionen Handyverträge wurden 2008 registriert. Die möglichen gesundheitlichen Konsequenzen werden ausgeblendet.
Ein von der Organisation „International Electromagnetic Field Collaborative“ veröffentlichter Bericht, der von 43 Wissenschaftlern aus 13 Ländern unterstützt wird, hat die Beweise, welche die Nutzung von Mobiltelefonen mit Gehirntumoren in Zusammenhang bringt, überprüft und bestreitet darin die Methodik einer in Kürze erscheinenden wirtschaftsfinanzierten Studie, von der erwartet wird, dass sie den Telefonen einen Persilschein ausstellen wird.
Im Schreiben vom 6.2.2009 habe ich Ihnen, Herr Professor Alexander Lerchl, auf Ihre Kritiken an meinem Interview in der Schwäbischen Zeitung vom 11.12.2009 kurz geantwortet. Diese von mir zusammengestellte Dokumentation über einige Aspekte des Standes der Forschung zu den Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern des Mobilfunks zeigt, dass meine im Interview ausgesprochenen Warnungen durch zahlreiche Forschungsergebnisse abgesichert sind aber auch, wie weit der deutsche Strahlenschutz von diesen Erkenntnissen entfernt ist.
Dr. rer. nat Hartmut Müller (Institut für Raum-Energie-Forschung GmbH i. m. Leonard Eulen, Wolfratshausen; Bild rechts) hat mit "G-Com" eine Technologie entwickelt, mit der Telekommunikation ohne Elektrosmog möglich wäre.
PK: da ich lange nichts mehr über das G-Com gehört habe, kam ich auf die Idee mal die Leute vom Global Scaling Research Institute anzumailen.
Hier die Antwort:
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Vielen Dank für Ihr Interesse an Global Scaling und für Ihre Anfrage.
Das Kommunikationsnetz befindet sich in den höheren Entwicklungsstufen, die Produktion läuft noch nicht. Zur Zeit wird noch nach Sponsoren und Unternehmungsformen gesucht, aber es sieht so aus, dass auch diese Probleme bald gelöst werden. Sobald was Relevantes in diesem Bereich sich ergibt, wird darüber unmittelbar auf unserer Internetseite berichtet.
Die Nutzung der neuen Mobilfunkfrequenzen dürfte nach Angaben des Umweltverbandes BUND zu erhöhten Elektrosmog-Belastungen führen. Die gesundheitlichen Langzeitwirkungen der Mobilfunkstrahlung sei noch nicht ausreichend erforscht, warnen die Umweltschützer. Zudem kann es zu Störungen beim Fernsehempfang kommen.
Handys, WLAN, Bluetooth, Mobilfunk, mobiles Internet: Seit rund 20 Jahren gibt es die mobilen Kommunikationsarten. Damit nimmt auch die Belastung der Menschen durch hochfrequente Strahlung immer mehr zu.
Die elektromagnetischen Strahlen sind überall, kaum ein Fleckchen Erde ist heute noch frei von ihnen. Millionen Menschen in Deutschland fühlen sich von Handystrahlen und dem so genannten Elektrosmog gestört, haben Schlafstörungen, Konzentrationsschwäche und ähnliches. Sind diese Menschen Spinner oder ernst zu nehmende Opfer einer uns alle betreffenden Umweltbelastung? 45 Min geht dieser Frage nach.
Die Werte in Österreich sind mit rund 60 Volt/Meter ja gigantisch sogar im Vergleich zu Deutschland mit 41. Im Vergleich dazu: Belgien und Luxenburg mit 3, Polen 7 und Italien 6.
Die Mammutstudie sollte nach zehn Jahren Forschung in 13 Staaten endlich Klarheit schaffen: Erhöht Mobilfunk-Strahlung das Krebsrisiko? Die Ergebnisse enttäuschen die Erwartung - und ernten Kritik.