also mir steht noch immer der Mund offen von den Haarsträubenden Aussagen der Pharma Studiogäste und der letzte Kommentator (Spiegel) ist ja der Oberhammer. Unglaublich...
Heilung und Pharmamarketing - Fakten und Autoreninterview ( hart aber fair )
Arias hat geschrieben:eckelhaft. ich versuch ja wirklich weitestgehend keine leute mehr zu hassen aber hier versag ich noch kläglich.
Ver such es mit Dankbarkeit das du nicht in deren Haut stecken musst, oder mit der Dankbarkeit das du nicht von denen abhängig bist Oder Dankbar dafür das sie dir zeigen wie du nicht bist
hatte diese salbe schon 4 tage vor der tv ausstrahlung eine pharmazentralnummer für eine zulassung. das heißt das wurde schon wochen davor beantragt.
also wars nichts anderes als eine klug eingefädelte werbeaktion.
Zehntausende Österreicher dürften, ohne es zu wissen, an medizinischen Studien teilnehmen: Teilnehmende Ärzte dokumentieren dabei die Wirkungen und Nebenwirkungen von Medikamenten auf ihre Patienten - und kassieren, warnen Experten jetzt.
1.000 € pro Patient Verordnung soll dubiose Geheim-Studien beenden
Österreichische Ärzte versorgen Pharmafirmen in geheimen Medikamenten-Studien tausendfach mit Daten aus Patienten-Akten. Die Mediziner schicken gegen Bezahlung Fragebögen ein, der Patient erfährt nie von seiner Teilnahme an solchen Studien, berichtet der Anti-Korruptions-Verein "Transparency International". Der Verdacht liegt nahe, dass die Studien weniger der Forschung als vielmehr der Beeinflussung der Verschreibungspraktik dienen. Der Gesetzgeber konfrontiert Pharmariesen und Ärzte jetzt mit einer Meldungspflicht für solche Studien.
"Viele Pharmakonzerne halten negative Studien zu ihren Medikamenten zurück. Dadurch kommen auch Präparate neu auf den Markt, bei denen eigentlich negative Nebenwirkungen schon vorher absehbar sind."
Schlussbilanz: Nützen teure Behandlungen den Krebspatienten oder der Pharmaindustrie?
Mit gigantischem therapeutischem und finanziellem Aufwand versuchen Ärzte, das Leben von Krebspatienten zu verlängern – mit oft marginalem Nutzen. Nun entbrennt eine heikle Debatte über die milliardenschweren Blockbuster der Pharmaindustrie: Wie erstrebenswert ist es für unheilbar kranke Menschen, den Tod ein paar Monate hinauszuzögern?
Prof. Dr. Jürgen Fröhlich meint in einem Interview: „Wir gehen davon aus, dass pro Jahr in den internistischen Abteilungen 58.000 Patienten durch unerwünschte Arzneimittelnebenwirkungen um’s Leben kommen“
Gesunde Zeiten für die Pharmaindustrie: ihr Umsatz hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. Warum? Auch die Deutschen schlucken mehr Tabletten denn je, verschrieben von Ärzten, die bei rund 10.000 Präparaten in 13.000 Darreichungsnormen nicht alle Risiken und Nebenwirkungen erfassen können.
Die Trickkiste der Pharmalobby: Wie die Industrie Einsparpläne stoppen will
Versuche gab es schon viele, doch gelungen ist es nie, die ständig steigenden Kosten der Krankenkassen für Arzneimittel wirksam zu begrenzen. Ob Positivliste oder Kosten-Nutzen-Analyse: Immer gelang es den Lobbyverbänden der Pharmaindustrie, gut gemeinte Initiativen zur Kostendämpfung ins Leere laufen zu lassen. Jetzt läuft die Maschinerie der Lobbyisten wieder an. Diesmal gegen die Pharmapläne des neuen Gesundheitsministers Philipp Rösler. MONITOR blickt in die Trickkiste der Pharmalobby.