Bisphenol A, Ausgangssubstanz zur Kunststoffherstellung, soll endlich verboten werden. Das fordert Werner Boote, Regisseur von "Plastic Planet"
Standard: Warum ist Bisphenol A so gefährlich?
Boote: Bisphenol A ist eine hormonwirksame Substanz, die in dringendem Verdacht steht, für Unfruchtbarkeit, Krebserkrankungen, Herzerkrankungen, Allergien, Autismus verantwortlich zu sein. BPA ist eine der billigsten Chemikalien, entsprechend häufig wird sie eingesetzt. Wir finden sie in Babyflaschen, Schnullern, Plastikbehältern für Lebensmittel, Innenbeschichtungen von Dosen.
Bio-Landwirtschaft erfolgreicher gegen Schädlinge als konventioneller Anbau
Pullman/ USA - Im Vergleich zu konventionellem Anbau, etwa von Kartoffeln, führt eine biologische Landwirtschaft zu einer ausgewogeneren Artenvielfalt an Insekten und deren Feinden innerhalb der Anbauflächen und ist somit deutlich besser dazu geeignet, Schädlingsbefall zu verhindern als konventioneller Landbau.
Unter Ulmen hat geschrieben:Plastik über alles - Eine Welt aus Plastik
Fluch und Segen liegen nah beieinander bei einem Stoff, der unseren Alltag bestimmt, wie kaum ein anderer: Plastik! An dem Werkstoff scheiden sich die Geister - verteufelt als Wohlstandsmüll, gelobt ob seiner großen Vielseitigkeit stellt Plastikmüll eine wachsende Gefahr für die Umwelt dar. Ist globales Umdenken vorstellbar?
Temperaturbeständig, stabil und fest - das ist Plastik und genau das bringt auch viele Probleme mit sich: Da sich Plastikmüll nicht wie organische Stoffe zersetzt, wird er für die Umwelt zu einer wachsenden Gefahr: Und hier setzt der preisgekrönte Dokumentarfilm "Plastik über alles" an. Im Anschluss folgt eine aktuelle Dokumentation, die drei Öko-Revolutionäre porträtiert, die geprägt sind von Pragmatismus, Diplomatie und einer Menge Selbstvertrauen. Sie sind auf ihre Weise radikal, um wirkungsvoll zu sein - denn nur verantwortungsvoller Konsum wird die Lösung für eine nachhaltige Zukunft unserer Welt sein.
Ob Geburtstagstorte, Bonbons oder Eis – Kinder lieben knallbuntes Essen. Doch der Schlemmer-Spaß kann ernste Folgen haben: Einige Farbstoffe in Lebensmitteln können Hyperaktivität auslösen! Ab 20. Juli 2010 müssen Nahrungsmittel einen Warnhinweis tragen.
Von Shanghai über Toulouse bis nach Hamburg - der Verbraucher kann in vielen Supermärkten auf der Welt die gleichen Produkte kaufen, alles luftdicht verpackt und lange haltbar. Doch kaum ein Kunde ahnt, dass sich in den Verpackungen gefährliche Schadstoffe verstecken, die in die Nahrungsmittel wandern. Ob Weichmacher, giftige Druckfarben oder sogenannte Trocknungsbeschleuniger - die größte Verunreinigung von Lebensmitteln entsteht durch Verpackungen. So lässt sich in harten Plastikschalen und Dosen der hormonähnliche Stoff BPA nachweisen, der Herzkrankheiten auslösen und das Immunsystem schädigen kann. Allen wissenschaftlichen Studien zum Trotz wurde BPA bis heute in der EU nicht verboten.
Am gefährlichsten sind die sogenannten Wandergifte, wie Phtalate. Sie machen die Verpackung weich und geschmeidig, wirken nebenbei aber wie Hormone. Als Folge werden immer mehr Männer unfruchtbar. Zu finden sind die Gifte in Nuss-Nougat-Cremes, Milch, Öl, Pesto-Soßen, Fertigprodukten und sogar im folienverpackten Fleisch und Obst.
Weichmacher und Plastikverpackungen kommen aus China. Hier gelten die europäischen Gesetze nicht. Und die EU-Kontrollorgane schützen den Verbraucher nicht ausreichend gegen das tägliche Gift aus der Verpackung. Während es in der Schweiz bereits ein Gesetz gibt, das die Industrie verpflichtet, die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Farben nachzuweisen.
Nach vielen Stunden recherchieren habe ich endlich eine Plastikalternative gefunden. Das Problem ist, das es zwar Tastaturen mit Bambus Gehäuse gibt, jedoch die Tasten selbst dann aus Plastik sind. Auch gibt es folierte Tastaturen/Mäuse mit Bambusimitat und das gemeine ist, das dies aus der Beschreibung nicht immer gleich hervorgeht.
Hier ist jedoch alles aus Bambus, bis auf die Innereien natürlich. Das Scrollrad der Maus ist verschmerzbar.
Bambus -- kein Baum sondern ein Grasgewächs - ist eine der am schnellsten wachsenden Pflanzen der Erde und wächst bis zu einem Meter pro Tag. Wenn Bambus „geerntet" wird, muss das Grasgewächs nicht erneut gepflanzt werden -- es wächst einfach nach. Ein Bambuswald erzeugt um 35% mehr Sauerstoff und absorbiert mindestens 4 Mal mehr Kohlendioxid als ein vergleichbar großer Baumwald.
Kellogg's verursacht Übelkeit: 28 Millionen Packungen zurück
Dem US-Lebensmittelkonzern Kellogg ist ein folgenschwerer Fehler unterlaufen. Das Unternehmen muss 28 Millionen Packungen Frühstücksflocken zurückrufen, weil die Plastikfolie im Karton derart ausdünstet, dass es zu Übelkeit und Durchfall kommen kann.
Chemikalie "Bisphenol-A" wurde auf Kassenbons in Supermärkten gefunden. Bisphenol-A steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen und den Hormonhaushalt des Menschen negativ zu beeinflussen.
Die Idee hört sich verlockend an: Pflanzen sowie organische Abfälle werden zu Kunststoffen verarbeitet, wie zum Beispiel für die Herstellung von Säcken oder Bechern. Nach deren Gebrauch verwandeln sie sich in wertvollen Kompost. "die umweltberatung" informiert darüber, woraus Biokunststoffe hergestellt werden und ob sie wirklich so umweltfreundlich sind, wie sie oft angepriesen werden.
Lebensmittelskandale, Umweltsünden, Raubbau an der Natur - der Mensch vergiftet sich und seine Lebensgrundlagen. Doch der Wissenschaftler Michael Braungart ist der Meinung, dass es immer noch eine Chance für eine bessere, saubere Welt gibt. Dafür müsse man allerdings so einiges neu erfinden, mit der Kreislaufwirtschaft zum Beispiel. Die Idee ist einfach und von der Natur abgeschaut: Alles, was produziert wird, müsste man kompostieren oder wiederverwerten können. Nach diesem Prinzip hat Michael Braungart zum Beispiel Farben entwickelt, die so gesund sind wie Rote-Bete-Saft.
Kleidung, die damit gefärbt wird, könnte man unbedenklich dem Kompost zuführen und sie so zum Pflanzendünger machen. Ein entsprechendes T-Shirt aus Öko-Baumwolle hat er bereits zusammen mit einer Modefirma entwickelt und auf den Markt gebracht.
Das Produzieren in Kreisläufen ist auch technisch möglich, mittels Recycling, das immer wichtiger wird, denn das Ende der Rohstoffe ist absehbar. So landen heutzutage noch viele wertvolle Metalle im Müll. Einzelne unternehmen, wie die Kupferhütte Aurubis in Hamburg, haben jetzt ein innovatives Konzept umgesetzt und recyceln den wertvollen Rohstoff für die Elektronikbranche.
Allerdings erfordert das Kreislaufprinzip ein grundsätzliches Umdenken in der Wirtschaft. Und inzwischen interessieren sich auch immer mehr Unternehmer dafür. Das Ende der Rohstoffe ist absehbar, deshalb macht die Idee nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch Sinn.
Frau Dr. A. K. Susheela ist einer der führenden Fluor-Experten der Welt und sie warnt vor der Einnahmen von Fluor über das Trinkwasser, Zahnpasta oder verarbeitete Lebensmittel. Es muss uns bewusst sein, Fluor und viele Fluorverbindungen sind für den Menschen und andere Lebewesen sehr giftig.
Sie sagt: "Wir erachten es als ein Gift. Warum soll ein Gift im Trinkwasser sein? Leute sollten realisieren, es födert nicht die Gesundheit. Es ist eine krankmachende Substanz und die Fluoridisierung muss so schnell wie möglich beendet werden."
Ihr seid damit aufgewachsen und eure Mutter hat damit schon die Omeletten und Spiegeleier für euch gemacht, bis die Pfannen unansehnlich wurden und abblätterten. Ihr wisst ihr benutzt es zu Hause und ihr wisst die Restaurants benutzen es um euch das Essen zu kochen. Ihr habt sogar schon mal gehört es ist schlecht für die Gesundheit. Aber wisst ihr warum und wie schlimm es wirklich ist?
Interview: Die BioFach im Gespräch mit Renate Künast
* Weltagrarbericht ist unterschätzt: Bio kann die Welt ernähren!
* Mehr Selbstbewusstsein bitte: Wirtschaftszweig, der Gutes tut
* Volle EU-Förderung nur für ökologischen Anbau
Einmal im Jahr versammeln BioFach, Weltleitmesse für Bio-Produkte, und die parallel stattfindende Vivaness, Leitmesse für Naturkosmetik und Wellness, die internationale Bio-Branche auf dem Messegelände in Nürnberg – zuletzt 2.557 Aussteller und 43.669 Fachbesucher. Das nächste Mal findet das Messe-Duo vom 16. bis 19. Februar 2011 statt. Über BioFach und Bio-Branche sprachen wir mit Renate Künast, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Deutschen Bundestag.