Fluch und Segen liegen nah beieinander bei einem Stoff, der unseren Alltag bestimmt, wie kaum ein anderer: Plastik! An dem Werkstoff scheiden sich die Geister - verteufelt als Wohlstandsmüll, gelobt ob seiner großen Vielseitigkeit stellt Plastikmüll eine wachsende Gefahr für die Umwelt dar. Ist globales Umdenken vorstellbar?
Temperaturbeständig, stabil und fest - das ist Plastik und genau das bringt auch viele Probleme mit sich: Da sich Plastikmüll nicht wie organische Stoffe zersetzt, wird er für die Umwelt zu einer wachsenden Gefahr: Und hier setzt der preisgekrönte Dokumentarfilm "Plastik über alles" an. Im Anschluss folgt eine aktuelle Dokumentation, die drei Öko-Revolutionäre porträtiert, die geprägt sind von Pragmatismus, Diplomatie und einer Menge Selbstvertrauen. Sie sind auf ihre Weise radikal, um wirkungsvoll zu sein - denn nur verantwortungsvoller Konsum wird die Lösung für eine nachhaltige Zukunft unserer Welt sein.
Zusammenhang von Pestiziden und Parkinson bekräftigt - Forscher spritzten Mäusen Parquat und entdeckten typische Krankheitssymptome
"Es ist klarer denn je, dass ein Zusammenhang zwischen Pestiziden und Parkinson besteht", sagt Prof. Shawn Hayley von der Carleton-Universität in Ottawa (Kanada). "Handelsübliche Pestizide wie Paraquat und Rotenon verursachen eine Zerstörung der Neuronen im Gehirn, wie sie auch bei Parkinson auftritt." Der Wissenschaftler hat Mäusen das Pestizid Parquat gespritzt. Daraufhin zeigten die Tiere Apathie und einen wackligen, unsicheren Gang. Symptome also, die auch bei Menschen auftreten, die unter Parkinson leiden.
Bisphenol A – Eine Chemikalie verseucht unsere Nahrungsmittel und Getränke
Verzweifelung auf Seiten der Nahrungsmittelindustrie und der Konsumenten
Das Thema ist brisant – Bisphenol A (BPA) ist eine Chemikalie, die für eine ganze Reihe von Gesundheitsproblemen einschließlich Krebs ursächlich ist. Der Washington Post war BPA gestern die Titelseite und die erste Innenseite wert. Die Zeitung berichtete über die verzweifelte Suche von verantwortungsbewussten Lebensmittelherstellern nach Verpackungen für ihre Produkte, die frei von Bisphenol A sind. Ein Unterfangen, das sich schwieriger gestaltet, als man vermutet.
Jeder fünfte Container, der im Hamburger Hafen geöffnet wird, so schätzen Experten, ist mit giftigen Substanzen belastet. Immer mehr Menschen erkranken an diesen Giften. Eine Spurensuche von Inge Altemeier.
Nach wie vor gibt es für Importware keine Grenzwerte für Pestizide. Zudem werden zahllose Container aus Gründen des Transportschutzes mit Nervengiften besprüht, bevor sie die Umschlaghäfen in Europa erreichen. Findet etwa der Hamburger Zoll einen solchen Container, hat er keine Möglichkeiten den Verbraucher zu schützen und die Ware beispielsweise zu beschlagnahmen – obwohl viele dieser gesundheitsschädlichen Gifte in Europa längst schon verboten sind.
Die packende Dokumentation “Das Gift kommt zurück” der preisgekrönten Autorin Inge Altemeier begibt sich auf die Suche nach dem Ursprung der Gifte in Indien und China und erzählt von immer mehr Menschen, die auch in Norddeutschland wegen der hoch belasteten Importware schwer erkranken. Textilien und Spielzeug bringen die verbotenen Gifte wieder nach Deutschland. Das Gift kommt zurück.
Ich habe beim SPAR die Bio Sackerl aus Kartoffelstärke gesehen. Darauf war die Internetseite des Herstellers gedruckt --> http://www.pro-tech.info/tps/index.php?id=47 - es gibt dort auch einen SHOP.
Skandal bei Markenherstellern - So wird mit Klebe-Schinken getäuscht!
Schon wieder ein Lebensmittel-Skandal, dieses Mal geht's um Schinken: Markenhersteller haben Fleisch-Teile zusammengeklebt und verkaufen das als Roh-Schinken!
Das deckte das Verbrauchermagazin „Markt“ vom NDR-Fernsehen auf (Montag, 20.15 Uhr, im TV).
In sechs von 13 Roh-Schinken aus Discountern und Supermärkten wurde bei Untersuchungen an der Freien Universität Berlin festgestellt, dass sie nicht aus einem Stück sind.
Die EFSA (Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit) hat heute (14.April 2010) angekündigt, dass der natürlichen Zuckerersatz Steviolglycosiden (Inhaltsstoff der bislang nicht als Lebensmittel zugelassenen Steviapflanze) für den menschlichen Organismus nicht schädlich ist und somit die Bedingungen für eine Zulassung erfüllt.
Unter Ulmen hat geschrieben:Skandal bei Markenherstellern - So wird mit Klebe-Schinken getäuscht!
Schon wieder ein Lebensmittel-Skandal, dieses Mal geht's um Schinken: Markenhersteller haben Fleisch-Teile zusammengeklebt und verkaufen das als Roh-Schinken!
Das deckte das Verbrauchermagazin „Markt“ vom NDR-Fernsehen auf (Montag, 20.15 Uhr, im TV).
In sechs von 13 Roh-Schinken aus Discountern und Supermärkten wurde bei Untersuchungen an der Freien Universität Berlin festgestellt, dass sie nicht aus einem Stück sind.