Beim Lesen hat sich eine Frage meinerseits eingestellt: Du erwähnst die bekannten "besonderen" Zeiten, in denen das Jenseits/die Anderswelt traditionell als besonders nahe oder in unsere Welt hineinreichend gedacht wird.
Bei über 800 Einträgen in deiner HUMDAT kommt da natürlich die Frage auf, ob sich diese besonderen Zeitfenster auch hier durch höhere Fallzahlen bemerkbar machen. In deinem HUMDAt-Text schreibst du ja:
"Die ‚Anderen’ mögen den Hochsommer und den frühen Herbst. 13,4% der Reporte ereignen sich im August, 12,7% im September und 12,1% im Oktober. Den März mögen ‚Sie’ dafür gar nicht (4,4%)."
September und Oktober würden ja grob zu Halloween passen. Der August fällt dabei ein bisschen heraus, oder gibt es hier auch traditionelle Vorstellungen davon, dass es eine besondere Zeit ist? Man würde im Sommer ja vielleicht eher an Sommersonnenwende im Juni denken...
Also mit anderen Worten wäre meine Frage: Wie stark siehst du hier eine Übereinstimmung zwischen den traditionellen Vorstellungen bezüglich besonderer Zeiten im Jahr und den aufgezeichneten Sichtungen im 20. Jahrhundert?
MeisterEs hat geschrieben:Also mit anderen Worten wäre meine Frage: Wie stark siehst du hier eine Übereinstimmung zwischen den traditionellen Vorstellungen bezüglich besonderer Zeiten im Jahr und den aufgezeichneten Sichtungen im 20. Jahrhundert?
Wenn wir hier über UFOs sprechen dann könnte ich mir vorstelle das deshalb der Hochsommer weils da halt meistens wolkenfreier Himmel mit viel Sonne.
Da ja UFOs offensichtlich aus reflektierenden Metall bestehen können sie so natürlich besser auf sich aufmerksam machen. Das sind natürlich auch viele Leute draussen.
Das passt wohl auch zur "allerersten" UFO Welle im Sommer 1947 und auch Barney Barnett wurde nur auf ein abgestürztes UFO in den Ebenen von San Agustin aufmerksam weil es das Sonnenlicht reflektierte.
Für den September/Oktober und (ich würde auch noch den November hinzu nehmen), da sind wohl auch viele Leute draussen in der Herbstzeit da es dann allerdings eher dunkler wird sieht man dann wohl meisten Lichter bzw. die UFOs schalten ihre Lichter an. Natürlich auch mit Absicht und um gesehen zu werden.
Die Verbindung sehe ich relativ stark, da die sie meisten großen UFO-Wellen [Frankreich 1954, USA 1973 und Russland / Ukraine in 1989 und 1990, in den Herbstmonaten abgespielt haben.]
Im neuen Jamaludin-Buch finden sich aktuellere Fallzahlen [HUMDAT wurde um 2000 eingestellt!], die den gleichen Trend offenbaren – unabhängig von der Weltgegend!
Ich denke, den Kelten ist einfach aufgefallen, dass die „Anderen“ zu bestimmten Zeiten im Jahr öfter auftreten.
Bei uns in Bayern spielen die Rauhnächte eine wichtige Rolle, Wilde Jagd, die Zeit der eher dämonischen Entitätet, übrigens noch heftiger als zu Halloween!
Das Thema läuft bei mir im Blog als „Halloween-Effekt“, gib diesen mal in die Suchleiste ganz oben ein – dieser betrifft selbst den australischen YOWIE!