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H. P. Lovecraft und Alien Abductions

30.06.2019, 22:06

Hallo,

schon vor einiger Zeit bin ich auf eine interessante Theorie gestoßen. Einige von euch werden den amerikanischen Schriftsteller H. P. Lovecraft (geboren 1890) kennen, der Horrorgeschichten in der Tradition von Edgar Allen Poe schrieb, dabei aber ein völlig eigenständiges Universum kreierte, dass auch heute noch in vielen Filmen zitiert wird. Seltsamerweise gibt es nur wenige Verfilmungen, jedenfalls kenne ich keine, die auf Deutsch syncronisiert wurden, obwohl seine Geschichten, wie "The Call of Cthulhu" einigermaßen bekannt sein dürften. In seinen Geschichten spielen auch längst vergessene Ruinenstädte eine Rolle, die ursprünnglich von außerirdischen Rassen bewohnt wurden. Auch Wesen, die sich unter die Erde zurückgezogen haben, kommen in seinen Geschichten vor. In einer seiner Geschichten dringt ein Abenteuerer in einen geheimnisvollen Tunnel vor, der zu seiner Überraschung nach einer Weile grünlich zu schimmern beginnt, so dass der Protagonist keine Beleuchtung mehr braucht.

Nun ist mir ein Buch in die Hände gefallen, ich glaube es war von Bryan, "Akte Ufo". Darin wird eine Konferenz beschrieben, die in den 90er Jahren in den Gebäuden des MIT stattfand. Die Konferenz beschäftigte sich mit Entführungen durch Außerirdische, und einer der Teilnehmer war John Mack. Bryan interviewte zwei Entführte Frauen, die ebenfalls an der Konferenz teilnahmen, ich erinnere mich nur an einen Namen, und zwar "Alice". Unter den Begebenheiten, die sie erzählte, war auch ein Bericht über einen seltsamen "Traum", den beide hatten, der sich bei beiden nur geringfügig unterschied. Sie erzählten, sie wären von Aliens zu einem unterirdischen Hangar gebracht worden, in dem ein Ufo stand. Sie trafen dabei auf Bekannte aus der Umgebung, und waren erstaunt darüber, dass diese offenbar ebenfalls "entführt" worden waren. Während die eine Frau sich nicht genau erinnern konnte, wie sie zu der unterirdischen Anlage gekommen waren, erzählte die andere, dass sie durch einen alten Tunnel gegangen wäre, dessen Wände grünlich schimmerten".

Ich bin wohl nicht der einzige, dem solche Einzelheiten aufgefallen sind, den es gibt eine Webseite, wo die Theorie aufgestellt wird, dass Lovecraft ebenfalls ein "Entführter" gewesen sein könnte, und daraus seine Inspiration für seine Geschichten gezogen hatte:

http://thex-fileslexicon.blogspot.com/2011/02/was-hp-lovecraft-alien-abductee.html

Ich habe in jungen Jahren Lovecrafts Geschichten geradezu verschlungen, wie er auf seine Ideen im frühen 20ten Jahrhundert gekommen ist, ist mir jedenfalls schleierhaft. In einer Geschichte beschreibt er zum Beispiel einen "Seelentausch", dass heißt der Protagonist wacht plötzlich in einer fremden Stadt in einem Alienkörper auf, während der Besitzer des Alienkörpers in dem Körper des Protagonisten die Welt der Menschen erforscht. Naja, für das frühe 20te Jahrundert waren das schon ziemlich abgefahrene Ideen. Was haltet ihr davon?

Edit: Habe gerade gesehen, dass es 2007 eine Sendung über Lovecraft gab:

https://cropfm.bboard.de/board/ftopic-44248441nx23935-73.html

Werde sie mir demnächst mal anhören.

30.06.2019, 22:06

01.07.2019, 10:36

Interessante Theorie, bzw. Parallelen, die Du da aufzeigst...woher Lovecraft seine Inspiration schöpfte, ist in der Tat eine gute Frage...

Einen ähnlichen Körpertausch beschriebt Nicola übrigens hier, soweit ich mich erinnere >> https://cropfm.at/archive/show/kontakt

Zu H. P. Lovecraft gab es auch schon mal eine Sendung >> https://cropfm.at/archive/show/lovecraft

01.07.2019, 22:02

Danke für die Links. Das interessante ist ja, das Lovecraft Däniken schon um Jahrzehnte vorweggenommen hat. Ich bin zwar kein Anhänger Dänikens, da ich denke, dass die Menschen der Frühzeit auf ihre Weise technisch sehr versiert waren. Aber es gibt da einzelne Funde, die sich nicht so leicht erklären lassen, wie die Eisenrohre in einer abgelegenen Wüste Chinas. Es gibt viele Fotos im Netz, die eine Expedition geschossen hat, danach hörte man nichts mehr darüber. Die Eisenrohre sind wohl schon eine Verbindung mit dem umgebenden Gestein eingegangen und die Wissenschaftler datierten die Fundstelle auf 100000 oder 150000 Jahre. Man muss berücksichtigen das Menschen erst seit dem Holozän, also seit 12000 Jahren Bauwerke errichtet haben. Vorher waren sie gar nicht sesshaft. Die Eisenzeit begann erst vor 3200 Jahren.

https://www.epochtimes.de/genial/150000-jahre-alte-eisen-rohre-in-china-verblueffen-wissenschaftler-a1253608.html

06.07.2019, 20:56

zum thema habe ich auch mal was verfasst... :shock:

Es ist nicht tot, was ewig liegt…

https://ufoscriptorium.blogspot.com/201 ... liegt.html

18.07.2019, 22:09

Ich weiss nicht, ob es hier hineinpasst, aber zum Thema Tunnel mit grünlich schimmernden Wänden habe ich etwas gefunden. Vielleicht wurde Lovecraft durch ein natürliches Phänomen zu seiner Erzählung inspiriert. Demnach gibt es eine Moosart, die in Grotten und Höhlen vorkommen kann. Diese Moossart ist auf schlechte Lichtverhältnisse spezialisiert und vor dem Chlorophyll in den kleinen Blättchen ist wohl eine Art Linse vorgeschaltet, die das wenige Licht, das in der Höhle hereinfällt, bündelt. Wenn man nun das Moos an den Wänden der Höhle unter einem bestimmten Winkel ansieht, fängst es an grünlich zu schimmern. Man kann sich das Ganze in der ZDF-Mediathek ansehen:

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/wunder-der-wissenschaft-schleimige-invasion-und-leuchtendes-moos-102.html

Bin heute zufällig darüber gestolpert.
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