Die Webserver von Wikileaks waren bis vor kurzem bei Amazon Inc. in den USA gehostet, die Webdienste anbietet und Server vermietet. Am Mittwoch hat sich Amazon auf Druck Washingtons entschieden Wikileaks rauszu- schmeissen. Deshalb war der Zugriff für viele Stunden völlig blockiert. Jetzt benutzt Wikileaks einen ISP in Europa.
Die Internet-Plattform Wikileaks stellte erstmals Dokumente ins Netz, die Österreich direkt betreffen. Allerdings steht nicht die Politik im Mittelpunkt, sondern "dubiose" Bankgeschäfte mit Organisationen im Nahen Osten, Nordkorea und dem Iran
Assange: Code für Dokumente als Lebensversicherung
WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat sich mit der Veröffentlichung der geheimen Dokumente des US-Außenministeriums in eine prekäre Situation gebracht. Nicht nur, dass er per internationalem Haftbefehl gesucht wird und die USA ihm den Prozess machen wollen, fordern seine Feinde nun auch noch sein Blut. Assange droht mit einer "WikiLeaks-Lebensversicherung".
Nach normalen Rechtsverständnis spricht man von einer Vergewaltigung, wenn eine Person eine andere gegen ihren Willen unter Anwendung von Gewalt zum Vollzug des Beischlafs nötigt. Die Betonung liegt auf dem Wort „Gewalt“. Das ist aber nicht in allen Ländern so.
Nach den von mehreren Regierungen in aller Welt angekündigten rechtlichen Schritten gegen die Online-Enthüllungsplattform Wikileaks hat das Internet-Bezahlsystem Paypal die Bearbeitung von Finanztransaktionen für das Portal eingestellt.
Machen wir mal ein kurzes résumé zum momentanen Stand der Dinge:
Ganz ehrlich? Es sieht echt übel aus für Wikileaks, und das ist noch milde ausgedrückt. Es sieht so aus als geht es mit Wikileaks zu Ende, Hoffnung besteht da kaum noch.
Das hätte sich der Wikileaks-Gründer Julian Assange sicher so auch nicht gedacht, aber im Endeffekt war ja klar dass jeder vernichtet wird der sich gegen die Amerikaner und gegen das System stellt! Traurig, aber leider wahr. Das gibt zukünftigen Helden, die Julian Assange und Wikileaks nachfolgen wollen, nur wenig Hoffnung.
Es war ein wochenlanges Katz-und-Maus-Spiel – und jetzt scheint es vorbei!
Wikileaks-Chef Julian Assange (39) hat sich in London Scotland Yard gestellt. Gegen 10.30 Uhr erschien er mit seinem Anwalt auf einer Polizeiwache. Er wurde verhaftet.
Damit war es das also. Er wird lebenslang weggesperrt werden, und zwar in ein amerikanisches Hochsicherheitsgefängnis der Extraklasse, damit er auch niemals wieder den Mund aufmachen kann geschweige denn das Tageslicht sieht!
Falls es nicht so kommen sollte, dann würde mich das jedenfalls schon sehr wundern!
Lichtarbeiter hat geschrieben:Damit war es das also. Er wird lebenslang weggesperrt werden, und zwar in ein amerikanisches Hochsicherheitsgefängnis der Extraklasse, damit er auch niemals wieder den Mund aufmachen kann geschweige denn das Tageslicht sieht!
Falls es nicht so kommen sollte, dann würde mich das jedenfalls schon sehr wundern!
abwarten, ich denke nicht das er einfach so sich gestellt hat weil er aufgegeben hat. da steckt schon ein plan dahinter und die akten und co können trotzdem noch veröffentlich werden, auch wenn er in haft ist! warten wir einfach mal ab.
Die Internet-Plattform Wikileaks wird zurzeit von allen Seiten angegriffen, von der Politik, von Medien und auch von Hackern, die vor Kurzem die Seite lahm gelegt haben. Kritiker geißeln Plattform-Gründer Julian Assange als Verräter und sehen unserer aller Sicherheit gefährdet. Dabei geht es nicht um Verrat, sondern um Angst - und Demokratie. Ein Kommentar von Steffen Meyer.
Man muss Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht mögen. Man darf ihn einen Populisten nennen und auch einen Selbstdarsteller. Aber eines ist er sicher nicht: ein Verräter. Das Internet-Portal Wikileaks stellt Regierungsdokumente ins Netz, die bislang der Öffentlichkeit verwehrt blieben. ...