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Unter Ulmen
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Verfasst: 11.02.2009, 08:34 |
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Registriert: 31.03.2008, 09:56 Beiträge: 4884 Wohnort: ERDE
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GLOBAL 2000 warnt: Neuer EU-Anschlag auf Österreichs Gentech-Freiheit!Utl.: EU Kommission drängt zum dritten Mal auf Aufhebung des heimischen Gentech-Anbauverbotes - Bewährungsprobe für BM Berlakovich
Wien (OTS) - Die EU-Kommission drängt zum drittem Mal auf eine Aufhebung der österreichischen Anbauverbote für die Gentech-Maissorten T25 und MON810. Sie wird auf dem Ministerrat am 2. März die Aufhebung der österreichischen Schutzklauseln beantragen. "Die EU-Kommission hat offenbar ein Problem, demokratische Abstimmungen zu akzeptieren. Zweimal haben die EU-Minister mit einer überwältigenden Mehrheit (72%) Österreich das Recht zugebilligt, den Anbau von Gentech-Mais Mon810 und T25 zu verbieten. Wenn die EU-Kommission Probleme hat, demokratische Entscheidungen anzuerkennen, dann muss man sich fragen, ob sie richtig besetzt ist", empört sich Jens Karg, Gentechnik-Sprecher der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000.
http://www.ots.at/presseaussendung.php? ... h=panorama
"Gelingt es uns, unsere Intelligenz mit unserem Verstand zu beherrschen, um so zur Vernunft zu kommen?"
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Verfasst: 11.02.2009, 08:34 |
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Unter Ulmen
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Verfasst: 20.02.2009, 10:06 |
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Registriert: 31.03.2008, 09:56 Beiträge: 4884 Wohnort: ERDE
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Indiens Bauernkriegerin
Landwirte jubeln Gen-Kritikerin Vandana Shiva zu
Das ist der Traum eines jeden CSU-Politikers: Aus dem ganzen Alpenvorland sind die Bauern nach Rosenheim herbeigeströmt, aber auch aus Ebersberg, Altötting, Landshut und sogar aus Cham. So viele waren es, dass die Plätze in der Inntalhalle nicht ausreichten und die Helfer immer noch mehr Stühle und Bänke herbeischleppten, auf dass sich alle setzen konnten. Dann erklang der Defiliermarsch, und die 3500 Besucher jubelten los. Nur dass es kein CSU-Politiker war, den sie da in Rosenheim feierten. Es war Vandana Shiva, die Galionsfigur der weltweiten Bewegung gegen die Agrar-Gentechnik.
http://www.sueddeutsche.de/651388/491/2 ... gerin.html
"Gelingt es uns, unsere Intelligenz mit unserem Verstand zu beherrschen, um so zur Vernunft zu kommen?"
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Unter Ulmen
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Verfasst: 23.02.2009, 13:14 |
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Registriert: 31.03.2008, 09:56 Beiträge: 4884 Wohnort: ERDE
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GENMAIS-ANBAU DROHT!
Am 2. März will die EU-Kommission Österreich zwingen, den Anbau von Genmais zuzulassen.
Jetzt ist Feuer am Dach: Einmal am Acker, gibt es kein Zurück. Halbherzige Maßnahmen schützen nicht mehr.
Nun brauchen wir ein striktes Gentechnikverbot (ähnlich wie in Polen) und rufen auf zur
DEMO:
„GENTECHNIK-VERBOT JETZT!“
(Und wenn ihr Euch nicht traut, so lasst das Volk abstimmen!)
Samstag, 28. Februar 2009
14.00 Uhr
Ballhausplatz, Wien
Bitte weitersagen, weiterleiten und HINKOMMEN!
Es geht um unser Essen, um den Bauernstand, um unsere Lebensgrundlagen!
Impressum: Initiative Gentechnik-Verbot,; Erstunterstützer: Univ. Doz. Peter Weish, Univ. Prof. Alfred Haiger, Univ. Prof. Anton Moser, Dr. Josef Hoppichler, Dr. Werner Müller, Karl Schirnhofer (Schirnhofer GmbH), IG-Milch, Die Bioniere, Plattform "Ärzte, Bauern und Juristen für gentechnikfreie Nahrung", Global 2000, ARGE Schöpfungsverantwortung, Antigentechnikplattform „Pro Leben“, Mitter´s gesunde Ökokiste, Bioverband „Erde & Saat“, Grüne Bäuerinnen und Bauern; Postfach 15, 1133 Wien, Tel. 0650/7132350, Spendenkonto: Klaus Faißner (Organisator) Ktonr.: 50466384101, Bank Austria BLZ: 12000
PK: Also möchte jemand mitfahren? Ich fahre von Graz aus...
"Gelingt es uns, unsere Intelligenz mit unserem Verstand zu beherrschen, um so zur Vernunft zu kommen?"
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anselm
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Verfasst: 02.03.2009, 13:18 |
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| Forenmeister |
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Registriert: 23.06.2007, 15:59 Beiträge: 1901
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Europaweiter Präzedenzfall
Zitat: Am Montag wird in Brüssel um das heimische Anbauverbot für Genmais gepokert. Das Verfahren ist komplex: Auf Druck von Genmaisproduzenten wie den USA war Brüssel gezwungen, die österreichische Regelung zur Debatte zu stellen. Nun liegt der Ball bei den EU-Umweltministern - und die Verhandlung über Österreichs Problem mit dem Genmais dient als europaweiter Präzedenzfall. Neben einigen EU-Ländern signalisiert aber auch Brüssel hinter vorgehaltener Hand Verständnis für Österreichs Bedenken.
http://orf.at/090302-35640/35641txt_story.html
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Weltenbuerger Thorsten
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Verfasst: 02.03.2009, 14:07 |
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| Forenveteran |
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Registriert: 18.01.2007, 14:18 Beiträge: 319 Wohnort: Hessen
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Zitat: natur+kosmos - 20.02.2009
"Monsanto wusste, wie giftig die Stoffe sind"
Interview: Marie-Monique Robin über die Machenschaften des US-Biotech-Konzerns Monsanto.
Marie-Monique Robin ist eine französische Journalistin und Filmemacherin.
Frau Robin, in Ihrem neuen Buch und Ihrem Film berichten Sie, wie der Konzern Monsanto seit Jahrzehnten Chemikalien und genveränderte Pflanzen auf den Markt bringt, obwohl er weiß, wie schädlich sie sind. Es wird vertuscht, bestochen, erpresst und verleumdet. Was hat Sie selbst am meisten schockiert?
weiter:
http://www.natur.de/scripts/basics/natu ... &a_no=2842
Der einzig wichtige Weg, den wir in unserm Leben gehen sollten,
ist der Weg von unserem Verstand zu unserem Herzen
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Unter Ulmen
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Verfasst: 02.03.2009, 20:13 |
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| Postingmaschine |
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Registriert: 31.03.2008, 09:56 Beiträge: 4884 Wohnort: ERDE
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Will euch die Mail nicht vorenthalten. Also heftig offene Worte - da guck ich aber. Wenn der Wiederstand wächst und wir alle zusammen arbeiten, dann geht auch was weiter...
lg UU
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Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter
für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Gentechnik!
Erlauben Sie mir, noch einmal auf Ihre Nachricht zum Thema Gentechnik zurückzukommen, um Ihnen vom Ausgang des Umweltministerrates am 2. März 2009 in dieser Angelegenheit zu berichten.
Den Umweltministern der EU lagen drei Anträge der EU-Kommission vor, mit dem Österreich und Ungarn untersagt werden sollte, nationale Regelungen zum Verbot des Anbaus von gentechnisch verändertem Mais zu treffen.
Der Rat der Umweltminister hat diese Anträge heute mit qualifizierter Mehrheit abgelehnt. Auch Bundesumweltminister Sigmar Gabriel hat gegen diese Vorschläge gestimmt. Vor Journalisten in Brüssel erläuterte er seine Ablehnung unter anderem mit folgenden Worten:
"Es gibt in Deutschland eine Debatte über die Möglichkeit, gentechnikfreie Regionen zu schaffen. Meine Kollegin, Landwirtschaftsministerin Aigner, hat diese Debatte in der Nachfolge von Herr Seehofer bekommen. Ich kann mir nicht ernsthaft vorstellen, dass wir in Deutschland über gentechnikfreie Regionen sprechen, aber gentechnikfreie Mitgliedsstaaten in der EU nicht zulassen. Ich wollte mit meinem Abstimmungsverhalten also auch der Kollegin Aigner Spielraum in der notwendigen Debatte in Deutschland verschaffen.
Einen weiteren Grund erläutere ich Ihnen in aller Offenheit: Ich kann den gesellschaftlichen Mehrwert der Genprodukte von Monsanto nicht erkennen. Ich sehe allerdings, dass es einen betrieblichen Mehrwert für Monsanto gibt. Allerdings werden die Bedingungen, unter denen gentechnisch veränderte Produkte dieser Firma in den USA eingesetzt werden, in Europa nirgendwo eingehalten - zum Beispiel 800 Meter Abstand.
Und dass diese Firma ein Produkt hat, bei dem sie Landwirte in Abhängigkeit zwingt, das scheint mir auf der Hand zu liegen. Denn die Produkte dieser Firma haben selbst Resistenzen gegen Pflanzenschutzmittel - es sei denn, das Pflanzenschutzmittel kommt von Monsanto. Also dass man eine Pflanze züchtet, die resistent ist außer gegen ein Pflanzenschutzmittel, für das man selber das Patent besitzt, finde ich zwar eine intelligente Geschäftsidee, das muss aber nicht zwingend einen Umweltminister dazu bringen, diesem Geschäftsmodell zum Durchbruch zu verhelfen.
Ich kann nicht erkennen, warum wir den Interessen eines einzigen US-Konzerns folgen und damit die Mitgliedstaaten und die Bürgerinnen und Bürger gegen uns aufbringen sollten. Ich glaube übrigens nicht, dass bei so großen Sorgen in der Bevölkerung gegen gentechnisch veränderte Produkte im umgekehrten Fall eine amerikanische Regierung sich so ins Zeug legen würde, ein europäisches Präparat auf den amerikanischen Markt zu bringen. Man stelle sich vor, diese Debatte um Gentechnik-Produkte gäbe es in den USA, und die einzige Firma, die ein Interesse daran hätte, dieses Präparat dorthin zu verkaufen, wäre eine europäische: Ich möchte einmal wissen, ob der amerikanische Kongress sich derart ins Zeug legen würde zur Verfolgung europäischer Wirtschaftsinteressen eines einzelnen Unternehmens, wie es jetzt die EU-Kommission zur Verfolgung der Wirtschaftsinteressen eines amerikanischen Unternehmens tut - gegen die großen Sorgen bei uns in der Bevölkerung."
Soweit Minister Gabriel.
Mit Ihnen haben sich in den vergangenen Tagen fast 20.000 Mitbürgerinnen und Mitbürger mit ihren Sorgen gegen Gentechnik an uns gewandt. Noch einmal vielen Dank für Ihre Unterstützung. Bleiben Sie wachsam und engagiert. Lassen Sie uns auch in Zukunft gemeinsam für einen kritischen und verantwortbaren Umgang mit der Gentechnik eintreten! Wir halten Sie auf dem Laufenden, wenn es etwas Neues gibt.
Bitte entschuldigen Sie die unpersönliche Form der Anrede, aber uns schien es wichtig, Ihnen in einer so wichtigen Angelegenheit eine rasche Antwort zukommen zu lassen, aber bei der hohen Zahl von Mails ging es nicht persönlicher.
Leiter Pressereferat, Sprecher des Ministers Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
"Gelingt es uns, unsere Intelligenz mit unserem Verstand zu beherrschen, um so zur Vernunft zu kommen?"
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anselm
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Verfasst: 03.03.2009, 11:01 |
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| Forenmeister |
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Registriert: 23.06.2007, 15:59 Beiträge: 1901
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Es gibt keine neuen Erkenntnisse, die ein Verbot rechtfertigen
Zitat: Verwüstete Felder, Anbauverbote: Grüne Gentechnik hat es schwer in Europa. Andreas Schier von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen spricht im Interview mit SPIEGEL ONLINE über die Vorteile von gentechnisch veränderten Pflanzen - und ihre Feinde.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 07,00.html
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named
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Verfasst: 03.03.2009, 19:25 |
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| Vielfachposter |
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Registriert: 06.01.2009, 13:10 Beiträge: 37 Wohnort: BY
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Gut gemacht Österreich! Der einzige Hunger der hier gestillt wird, ist der Hunger nach Geld und Macht!!!!! Nicht mit uns.
Zitat: SPIEGEL ONLINE: Ist die Angst vor dem Mais denn begründet?
Schier: Nein. Der Mais hat alle gesetzlich vorgeschriebenen Prüfungen durchlaufen und alle behördlichen Zulassungen erhalten. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft ist er ebenso sicher wie konventioneller Mais.
Wer hat die Behörde überprüft?? Meistens sitzt dort das Übel.
Get back to Serenity...
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