Blackwater Worldwide
Blackwater Worldwide (ehemals Blackwater USA) ist die größte amerikanische private Sicherheits- und Militärfirma. Sie wurde 1997 von Erik Prince, einem ehemaligen Angehörigen der United States Navy Seals und Al Clark gegründet. Laut Eigendarstellung ist Blackwater Worldwide militärischer Dienstleister für Regierungsbehörden, Justiz und Bürger. Das Unternehmen bietet ferner Training sowie die Durchführung von strategischen und punktuellen Operationen an.
wiki
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Blackwater
Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt
Das Söldnerwesen ist ein in Deutschland kaum bekanntes Phänomen. Eigentlich verwunderlich, denn auch hierzulande findet eine stetige Privatisierung des Militär- und Sicherheitsbereiches statt. Nicht der Rede wert? Nun, vielleicht nicht, aber wie Jeremy Scahill in seinem erstklassigen Buch "Blackwater. Der Aufstieg der mächtigsten Privatarmee der Welt" anschaulich und faktenreich deutlich macht, kann dies der Anfang einer Entwicklung sein, an deren Ende gierig entfesselte Privatarmeen stehen, die sich ungestraft schwerer Verbrechen schuldig machen. Der amerikanische Journalist zeigt eindrucksvoll, welche weit reichende Folgen die Öffnung des staatlichen Militär- und Verteidigungsbereichs für die moderne Kriegführung im Allgemeinen und den Irakkrieg im Besonderen hat. Dabei stellt er mit dem privaten Militärunternehmen (PMU) "Blackwater" die weltweit größte private Söldnerfirma in das Zentrum seiner Analyse. Scahill präsentiert in seinem wichtigen und hochpolitischen Buch brisante und aufschlussreiche Fakten zu einer der momentan einflussreichsten Söldnerfirmen der Welt. Zugleich macht er aber auch deutlich, wie sich die amerikanische Sicherheitsstrategie durch die privatwirtschaftliche Kriegsführung geändert.
rezensionen.ch
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Blackwater - eine Folge des Outsourcing
Im vergangenen September rückte die US Firma Blackwater, ein so genanntes "privates Militärunternehmen", das auch im Irak tätig ist, ins Zentrum der Medienberichterstattung. Mitarbeitern der Firma wurde u. a. vorgeworfen, am 16. September 2007 bis zu 17 irakische Zivilpersonen willkürlich erschossen und zahlreiche andere verletzt zu haben. Vermutet wird, dass die Opfer unschuldige Passanten waren; so äußern sich zumindest offizielle irakische Vertreter.
bmlv.gv.at
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Die globale Konjunktur der Söldnertruppen
Die US-Firma Blackwater kauft Söldner und Hilfskräfte weltweit auch zum Einsatz im Irak ein, wo kürzlich vier der Söldner in Falludscha getötet wurden
Die wieder einmal besonders medienwirksamen Bilder lösten weltweit Entsetzen aus: In Falludscha im Irak wurden vier zivile Amerikaner in zwei Geländewagen beschossen, angezündet und bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Danach zerstückelte die Menge unter Gejohle von Kindern und Jugendlichen die verkohlten Leichen, hing Teile an Stromleitungen und Brücken auf und schleifte andere an einem Eselskarren in die Stadt ([local] Triumph der Grausamkeit). Die Ermordeten waren Angestellte der US-Firma Blackwater Security Consulting. Was machten sie im Irak?
heise.de