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District 9 - und wieder ein Alien Film

01.05.2009, 10:38

Der Regisseur ist Neill Blomkamp, der 2007 in Verhandlungen war die Verfilmung des beliebten Videospiels "Halo" zu inszenieren. Als Produzent fungierte niemand anderes als Peter Jackson, Regisseur der "Herr der Ringe"-Trilogie und "King Kong". US-Kinostart ist der 14. August 2009, ein deutscher Termin ist derzeit nicht bekannt.

http://www.movie-infos.net/news_detail. ... wsid=22378

Story:

Die Geschichte von "District 9" spielt in einer nicht all zu fernen Zukunft. Nachdem Außerirdische auf der Erde landeten und die Menschheit ihren ersten Kontakt mit ihnen machten, wurden sie in Gruppen zusammengefercht und in Internierungscamps in Süd-Afrika verfrachtet. Als ein Regierungsagent (Sharlto Copley) versehentlich mit außerirdischer Bio-Technologie in Kontakt kommt, wird er ebenso in das Camp verfrachtet. Die Außerirdischen finden in ihm einen ungewöhnlichen Verbündeten, mit dem sie niemals gerechnet hätten...

Trailer:

http://www.apple.com/trailers/sony_pict ... trict9/hd/

Bild

01.05.2009, 10:38

25.06.2009, 19:16

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=DyLUwOcR5pk[/youtube]

29.06.2009, 14:44

ja, der schaut spannend aus - webpage ist auch recht nett. hoffe der film entspricht den promo ankündigungen driftet nicht wieder in hollywood standards ab.

18.09.2009, 07:40

Habe ihn im Kino gesehen. Hat sich gelohnt. Extrem realistische aber sparsam eingesetzte und gut platzierte Spezialeffekte. Antihelden-Charme eines B-Movies. Ein wenig Cloverfield-Stimmung.
Hinterher war ich durcheinander und dachte: "Wir Menschen sind einfach noch nicht bereit."

18.09.2009, 09:48

Juri hat geschrieben:Hinterher war ich durcheinander und dachte: "Wir Menschen sind einfach noch nicht bereit."


ich glaube, genau der gedanke soll (unterschwellig) mit dem film gestärkt werden. So wie fast alle (derzeit sich häufenden) Alien/endzeit/Scifi-filme transportiert er ein Bild von Menschen, die Probleme mit Gewalt und 'Unverstand' lösen wollen (brutale MilitärPolizei, Rassismus, Vorurteile, Besitzgier...). Zudem werden die ALiens als extrem dumm (weil wohl nur die Arbeiterkaste der spezies) dargestellt. Was mich allerdings am meisten aufgeregt hat, war der irrsinnige Umstand, dass diese Aliens 20 jahre(!!!) da bei Johannisburg leben und in der ganzen Zeit offensichtlich keine echte Anährung/Austausch oder wirkliche Untersuchung (bis auf die üblichen sinnlosen Laborfleischereien) stattfindet. Als wenn es einfach nur irgendwelche stinkigen ungewollten Immigranten wären und ihre Existenz nicht unzählige wichtige Fragen und ein ganz neues Verständnis des Lebens/Universums aufwerfen würde. Solch eine 'schlichte' desintressierte Menschheit wäre selbstverständlich nicht 'bereit'. Ich persönlich glaube aber nicht, das wir wirklich alle so schxxxe sind. Wir können mehr als das, egal wie uns Hollywood gerne darstellt.

(ansonsten hat mir der film abr sehr gut gefallen, gute Unterhaltung)

18.09.2009, 09:58

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=d6PDlMggROA[/youtube]

18.09.2009, 10:43

Auf mich machte der Film einen etwas undurchdachten Eindruck.
So kann ich z.B. nicht nachvollziehen, warum sich die Aliens nicht nach 20 Jahren Ghettoleben gegen die Menschen auflehnen, immerhin kursieren doch ihre eigenen den Menschen überlegenen Waffen auf dem Schwarzmarkt, ist das die Vorstellung einer Alienpsyche?
Genauso lachhaft finde ich es, wie man ganz dem Klischee entsprechend, eine primitive Rasse darstellen möchte, natürlich zwecks Action und Befremdung aber dann bei der Zwangsumsiedlung typisch menschlich bürokratisch mit Formularen und Unterschriften sich das Einverständnis eines jeden A. holen möchte?
Einzig die grafische Umsetzung fand ich sehr überzeugend, was aber in heutigen Zeiten schon fast sebstverständlich sein sollte.

18.09.2009, 11:21

neben den bereits genannten punkten, finde ich aber doch erwähnenswert, dass der mit dem alien-bio-material in kontakt gekommene mensch nur eine chance auf "heilung" hat, wenn er mit den aliens kooperiert. diese machen das gerne, doch im letzten moment bekommt der mensch noch einen "ego-anfall" und will es auf eigene faust lösen. (hirnrissig) er verschwindet alleine mit dem seit 20 jahren gebauten raumschiff von dem alien und stürzt natürlich direkt wieder ab. diese szene war mir die unbegreiflichste aus dem ganzen film, wieso wollte er alleine wegfliegen? naja ansonsten war der unterhaltungsfaktor relativ hoch. ( aliens die nach katzenfutter süchtig sind:)) nervig aber halt manchmal die menschlichen hauptrollen.
auf jeden fall erwarte ich eine fortsetzung von dem film, da man am ende ja sieht wie der mittlerweile komplett zum alien mutierte mensch von seinen neuen "artgenossen" gerettet wird, bei nem konflikt mit einem menschen. und der "ober"-alien, welcher das raumschiff baute, versprach im ja auch zurückzukehren um ihn zu "reparieren".

18.09.2009, 13:46

also trotz einiger für mich mehr oder weniger stöhrenden "logikfehlern"
fand ich den film gut.

@depresiver roboter :P

hm ich weiß ja nicht ob dieser film diese gedanken unterschwellig fördern soll aber wenn wir nicht mal ansatzweiße mit uns selber fertig werden bezweifle ich ja das wir mit andersartigen große erfolge haben werden.

siehst ja eh allein auf der erde .. alles was nicht mensch is wird mal sowiso von vornherein geknechtet und selbst untereinander wird geknechtet als gäbs kein morgen.

aber ich denke schon das wenn jemand von außen komm hoffendlich uns überlegen sein wird.

und sowiso hoffnung stirbt zu letzt.


:wink:
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